Mittwoch, 2. August 2000
Am Mittwoch, den 2. August begann die zweite Staffel der Stocher-Saga des TCTT. Nach einleitendem Regenguss (nur Sonnenstocherer lassen sich da abhalten!!) und der üblichen leichten Verspätung setzte Brutus vom Ufer des Hölderlin-Towers ab.
Zuvor galt es, die wenigen Regenschirme möglichst effektiv zu nutzen und die Holzkohle mit Papier, trockenen Stöckchen, Grillanzündern, die nie brannten, sondern nur stanken, und letztlich mit Spiritus (danke, Manni, du Held!) zur edlen Glut zu entfachen.
Riki begann den Stocherreigen, gefolgt von Bene. Unser neues L-Paar (Regine und Jürgen aus H.) waren nur durch Nahrungsaufnahme in fester und flüssiger Form zu bremsen, und die beiden Jungs von Manni wie immer ohne Wurst, aber mit Hunger (Rabenvater!).
Tja, wer war noch on boat: Sabine G. aus K. natürlich und als Überraschungsgast von der Brücke am Kwai noch die Christl ohne Post.
Eigentlich selbstredend, aber erwähnenswert: blauer Himmel und laue Nacht.
Wechsel an der Stange durch Regine, zurück mit Jürgen und Christl.
Preisfrage: Was ist eigentlich Schwabenstolz?
Stocherkahn die zweite – Mittwoch, 16. August 2000
Mittwoch, 16. August 2000, der Tag, an dem jeder stocherte!
Was ist bloß mit dem Wetter los! Nicht mal darauf ist mehr Verlass. Jetzt hatte es jedes Mal vor dem Stochern geregnet, und alle hatten sich daran gewöhnt. Aber nein: 36 °C und blauester Sommertag.
Man konnte den Neckar trockenen Fußes überqueren. 17 TCTTler auf dem Kahn! Neuer Rekord.
In der Reihenfolge ihres Auftretens: Regine, Claudia aus R. ohne Hund, Hilmar + Gudrun, Joe, Steph, Ursel + Melina, Sabine G. aus K., Steffen und die Chris, Thomas We. aus R., Christel, der Chris der Held (davon später), Jürgen und Michael, unser Lenker. So manche fanden nicht den rechten Einstieg, gell Petra und Ralph!
Fleisch in allen Variationen, Salat chinoise, Samurai-Snacks, Sekt und Selters, die schwäbische Rote, Chips und Tricks, Zaziki, Popcorn und Durchreichen von Grillgut mit der Hand am Arm.
Viel gelacht und Spaß gehabt. Trotz Bemühens, Ballast loszuwerden, Aufsetzen vor der Kiesbank und heldenhaftem Wässern und Freischieben von Chris (Aktion-Held Nr. 1). Steph musste auch mal ran (Anwärter zum Held), um das Gesicht vor seiner Tochter zu wahren (Papa schieb mal). Sehr schick seine Outdoor-Hose, bei der man die nassen Beine abzippen kann.
Rückwärts wirft so mancher Held sein geliebtes Messer in die Fluten und seinen Astralleib gleich hinterher (Chris Held Nr. 2). Mit vollen Bierflaschen und Holzkohle-Grill-Teilen wurden die Claims für die Neckarputzete abgesteckt.
Die etwas ruhigere Abendstimmung in Verbindung mit dem nachlassenden Sonnenlicht auf dem Rückweg wurde sofort von bestimmten Personen gnadenlos zum Austausch von schmatzenden Zuneigungsbekundungen ausgenutzt. Aber es lässt insgesamt wohl schon nach. Zumindest beim Stochern.
Schöner Ausklang eines Sommertages... Warm so.
Und auch noch die dritte... – Mittwoch, 30. August 2000
Am Mittwoch, den 30. August bei Bilderbuchwetter ging's mit dem "Familienkahn" Brutus II los. Ursel, Steph und Melina, Manfred S. mit seinen zwei Jungs und dazu Frank, Achim, Benedikt, Riki und Tom.
Endlich mal ohne Regen, dafür aber mit einem brandheißen Grill. Eher ruhig und gemütlich stocherten wir durch die Gegend.
Nächsten Sommer stochern wir dann weiter.
Ende so.