Maggia und Verzasca 2000

Februar 2001 von Riki

Die zu früh Hingefahrenen bestrafte zwar der Regen, dann aber zeigte sich das Maggiatal von seiner besten, blauhimmligsten Seite - leider aber hatte sich das schöne Wetter noch nicht bis in die Tiefen der Maggia bzw. Verzasca herumgesprochen. Zuerst probten sie erfolgreich Rheinfall von Schaffhausen, und als das langweilig wurde, spielten sie Erzgrube, und zwar nur, wenn man, getäuscht durch die glasklaren Fluten, sich in diese begeben wollte und dann enttäuscht die Hand vor Augen (fast) nicht fand.

Daran muss es wohl gelegen haben, dass Thomas K. aus R. beim Ausstieg in aller Seelenruhe auf eine kleinere Variante des besagten Rheinfalls zuschwamm, lässig mit den letzten Luftreserven auftauchte und dann plötzlich gar nicht mehr so lässig wie wild zu paddeln begann, damit er nicht in den Rhein fiel... Uns "Landgängern" blieb fast das Herz stehe, bis auch seine Tauchpartnerin Denise außer Gefahr war.

Es war schon ein seltsames Völkchen, das sich da mal wieder im Maggiatal versammelt hatte: die einen standen unmotiviert mit einem Seil in der Hand herum (ob sie wohl auf Muckis hofften?), die anderen grinsten um die Wette vor riesigen Töpfen (übrigens: suuuuper ham 'se geschmeckt, Gabriel, die Werke deiner indischen Verköstigungsmaschinerie), die dritten versuchten sich gar als Imitat des guten alten Galliers mit den Wildschweinen - wie war noch gleich sein Name?...